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Ausgelöst durch immense Veränderungen digitaler Strukturen und Entwicklungen bewegt sich die Hochschullandschaft in zunehmendem Maße. Hochschulen sind gefordert, sich konzeptionell mit Digitalisierungsstrategien und neuen strategischen Handlungskonzepten auseinanderzusetzen und die Organisation Hochschule darüber abzubilden. Die Digitalisierung ermöglicht effizientere, komplett neue Abläufe: eine verbesserte Organisation des Studiums oder die Optimierung von Verwaltungsprozessen. Aber auch die Abbildung von Studium und Lehre, Präsenz- und Fernlehre, klassische Lernmedien und technologiegestütztes Lernen müssen zukünftig in neue intelligente Konzepte integriert werden. Um einen Einstieg in das Thema zu erhalten, wurden sowohl Handlungsempfehlungen formuliert, als auch Good-Practice-Beispiele gesammelt, die hier vorgestellt werden.

Good-Practice-Bausteine:


Good-Practice-Beispiele:

Hochschulübergreifende Ansätze
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit dem Programm Digitale Hochschullehre die Entwicklung digitaler Lehr und Lernformate sowie die hochschulinterne Infrastruktur [1].
  • Die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) setzt sich mit den Infor­mationsinfrastrukturen an den deutschen Hochschulen auseinander, unter anderem auch bezogen auf die Gestaltung von Lernräumen [2].
  • Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) beschäftigt sich mit Hochschulbau und Hochschul­infrastruktur und stellt Studien zur Verfügung [3].
  • Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD): Stellt Studien und Arbeitspapiere für die Hochschulpraxis zur Verfügung [4] und integriert die studentische Perspektive mit den #DigitalChangemaker [5].
  • Die Fachhochschule Bielefeld hat das Programm Digitalisierung im Hochschulentwicklungsplan verankert[6] und im Rahmen von MIND (MedienundInformationsdienste) den Serviceverbund der zentralen Einrichtungen Datenverarbeitungszentrale und Hochschulbibliothek integriert [7].
  • Das Dezernat Innovative und nachhaltige Medien-, IT- und Informationsdienstleistungen ist eine zentrale Serviceeinrichtung der Hochschule Ruhr West für alle Mitglieder der Hochschule [8].
  • Die Digital Learning Map des Leibniz-Instituts für Wissensmedien zeigt Lehr-Lern-Szenarien, die digitale Medien verwenden und an deutschen Hochschulen eingesetzt werden [9].

[1] weiterführend: https://www.bmbf.de/de/digitale-hochschullehre-2417.html.

[2] weiterführend: https://dini.de/.

[3] weiterführend: https://his-he.de.

[4] weiterführend: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de.

[5] Weiterführend: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/changemaker.

[6] weiterführend: https://www.fh-bielefeld.de/hochschule/organisation/hochschulverwaltung/dezernat-qm/programm-digitalisierung.

[7] weiterführend: https://www.fh-bielefeld.de/mind.

[8] weiterführend: https://www.hochschule-ruhr-west.de/die-hrw/servicebereich/dezernat-iii/.

[9] weiterführend: https://www.e-teaching.org/community/digital-learning-map/.

Kooperation
  • Die Hochschulen Kaiserslautern, Koblenz und Trier entwickeln mit den openMINTlabs virtuelle Labore zur Vor- und Nachbereitung von Laborpraktika, indem sie Laborversuche in den Disziplinen Physik, Chemie, Biologie und den Ingenieurwissenschaften um zeitgemäße Elemente der digitalen Lehre ergänzen[1].
  • Die Hamburg Open Online University versteht sich als Partner eines Netzwerks[2] von fünf der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen und ist an Forschungsprojekten wie BRIDGING[3] beteiligt.

[1] weiterführend: https://www.openmintlabs.de/#top.

[2] weiterführend: https://www.hoou.de/institutions.

[3] weiterführend: https://bridging.rz.tuhh.de/.

Good Practice auf organisatorischer Ebene
  • Das Digital Competence Center der technischen Hochschule Wildau setzt die digitale Agenda der Hochschule als strategisches Instrument zur Steigerung des Digitalisierungsgrades um[1].
  • Die Universität Duisburg-Essen hat eine Strategie zur Digitalisierung in Studium und Lehre entwickelt[2].
  • Die Universität Paderborn versteht sich als Universität der Informationsgesellschaft[3].
  • Die Universität Trier hat die Koordinationsstelle E-Learning mit vielfältigen Aktivitäten institutionalisiert[4], eLITE (eLearning Infrastructure and Teaching Environment)[5] und im Kontext von Studium und Lehre Projekte angestoßen[6].
  • Die Universität Bochum unterstützt unter anderem mit Projekten wie 5*5000 innovative und lernförderliche eLearning-Projekte[7].
  • Das Dezernat Innovative und nachhaltige Medien-, IT- und Informationsdienstleistungen ist eine zentrale Serviceeinrichtung der Hochschule Ruhr West für alle Mitglieder der Hochschule[8].

[1] weiterführend: https://www.th-wildau.de/hochschule/zentrale-einrichtungen/digital-competence-center/.

[2] weiterführend: https://www.uni-due.de/e-learning/digitalisierungsstrategie.php.

[3] weiterführend: https://www.uni-paderborn.de/universitaet/.

[4] weiterführend: https://www.uni-trier.de/index.php?id=33362.

[5] weiterführend: https://www.uni-trier.de/index.php?id=56778.

[6] weiterführend: https://www.uni-trier.de/index.php?id=68290.

[7] weiterführend: https://www.rubel.rub.de/5x5000.

[8] weiterführend: https://www.hochschule-ruhr-west.de/die-hrw/servicebereich/dezernat-iii/.


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