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Die Lernwelt Hochschule ist in Bewegung. Darauf muss auch die Organisation Hochschule reagieren. Einerseits tragen Regierung, Gesellschaft und Wirtschaft Anforderungen in die Hochschule hinein, auf die sie reagieren muss. Andererseits spielen Einflüsse wie der Shift from Teaching to Learning, die Digitalisierung und die Ausrichtung zur kompetenzorientierten Lehre eine große Rolle, wenn es darum geht, zukunftsfähige Hochschulen zu gestalten und zu steuern. Unter der Perspektive der Studierendenorientierung als Gestaltungsmittel zur Erreichung der Kompetenzorientierung stellt sich die Frage, wie und welche Prozesse und Strukturen miteinander verwoben werden können und müssen, um agil und flexibel agieren zu können und welche Elemente und Organe diese Entwicklung stützen können. Das Forschungsprojekt Lernwelt Hochschule (www.Zukunftlernwelthochschule.de) hat den Ist-Zustand erhoben und Good-Practice-Beispiele zusammengetragen, die nun hier vorgestellt werden.

Good-Practice-Bausteine:


Good-Practice-Beispiele:

Zusammenarbeit der Hochschulen
  • Die European University Association (EUA): Vertritt über 800 Hochschulen in Europa und liefert Studien und Übersichten zu Good Practice[1].

[1] weiterführend: https://eua.eu/issues/20:learning-teaching.html#sec-european-learning-teaching-forum.

Verbesserung der Lehre
  • Im LearningCenter der Hochschule Osnabrück werden Lehr-Lern-relevante Aspekte gebündelt und adressiert Lehrende und Studierende [1]. Des Weiteren bietet diese Hochschule grundsätzlich die Möglichkeit, Abschlüsse in Teilzeit oder berufsbegleitend zu erlangen [2].
  • Die SRH Hochschule Heidelberg legt mit dem Studienmodell CORE (Competence Oriented Research and Education) wurden alle Studiengänge kompetenzorientiert ausgerichtet und lehrstrategische Gesamtausrichtung für die Hochschule zugrunde [3].
  • Der Projektbereich Hochschullehre der Universität Hamburg und die studentische Partizipation wird als Unterstützungsangebot zur Verbesserung von Studium und Lehre unter der Perspektive von Studierendenpartizipation verstanden [4].

[1] weiterführend: https://www.hs-osnabrueck.de/de/learningcenter/.

[2] weiterführend: https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/berufsbegleitend-oder-berufsintegrierend-studieren/.

[3] weiterführend: https://www.hochschule-heidelberg.de/de/core-prinzip/.

[4] weiterführend: https://studpart.check.uni-hamburg.de/

Good Practice auf organisatorischer Ebene
  • Mehrere Hochschulen haben einen Studierenden in der zentralen Ebene etabliert. So hat zum Beispiel die Zeppelin Universität 2010 als erste eine/n studentischen Vizerektor/in [1] etabliert.
  • In der Universität Hildesheim pflegt die Vizepräsidentin für Lehre und Studium das Prinzip der offenen Bürotür. Damit werden hierarchische und formelle Hürden abgebaut [2].

[1] weiterführend: https://www.zu.de/universitaet/organisation/koepfe.php
auch die Fachhochschule Potsdam: https://www.fh-potsdam.de/informieren/organisation/hochschulleitung/

[2] weiterführend: https://www.uni-hildesheim.de/organe-und-gremien/praesidium/

Veränderte Strukturen in der Lehre
  • Das Motto der Code University Berlin: Lernen auf Augenhöhe beinhaltet, dass projektorientiertes Lernen usw. im Rahmen einer veränderten Organisationskultur umgesetzt werden [1].
  • In der Hochschule der Medien Stuttgart wird in der Fakultät Information und Kommunikation Transdisziplinarität auch organisatorisch umgesetzt und mit LAPS (Learning Analytics für Prüfungs­leistungen und Studienerfolge) sollen Studierende, insbesondere in der Studieneingangsphase, individuell unterstützt werden [2].
  • Das TOM-Modell der Universität Twente basiert nicht nur auf didaktischen, sondern auch organisatorischen Faktoren und stärkt die Lehre dadurch, dass ein Lehrender die Rolle eines Modulkoordinators übernimmt, und es Projektkoordinatoren gibt, welche die studentischen Gruppen als Coach betreut.
  • Im Projekt mytrack – individuelles Lernen in der Studieneingangsphase besteht für Studierende der Technischen Universität Hamburg die Möglichkeit, sich besser im Studium zu orientieren, Ziele zu verfolgen, Zeit zum Lernen zu finden und einen eigenen Weg durch das Studium zu gehen (in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Hochschule Fulda) [3].
  • Eine weitere wichtige Dimension stellen die physischen Lehr und (Selbst-)Lernräume der Hochschulen dar, der im Folgenden betrachtet wird.

[1] weiterführend: https://code.berlin/de/concept/learning-concept/

[2] weiterführend: https://www.hdm-stuttgart.de/laps

[3] weiterführend: https://mytrack-tuhh.de/



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