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Um innovative Lehr- und Lernprozesse abzubilden, ist auf eine vielfältige, flexible, zukunftssichere, nachhaltige, langlebige und zuverlässig funktionierende Ausstattung von physischen Lehr- und Lernräumen zu achten.

Literatur:

... weiterführend

Appleton, L., Stevenson, V. & Boden, D. (2011). Developing learning landscapes: academic libraries driving organisational change. In Reference Services Review, Vol. 39 No. 3, Emerald, 343-361. 

Aschinger, F. (2020). Konzeption und Management der Lernwelt Hochschule. Herausforderungen und Good Practice aus Sicht der Hochschulakteurinnen und -akteure. In A. Becker & R. Stang (Hrsg.): Lernwelt Hochschule. Dimensionen eines Bildungsbereichs im Umbruch (S. 123-149). Berlin, Boston: De Gruyter Saur. doi: 10.1515/9783110591026

Becker, A. & Stang, R. (2020). Lernwelt Hochschule im Aufbruch. Zentrale Ergebnisse einer Befragung. In A. Becker & R. Stang (Hrsg.): Lernwelt Hochschule. Dimensionen eines Bildungsbereichs im Umbruch (S. 71-122). Berlin, Boston: De Gruyter Saur. doi: 10.1515/9783110591026

Boys, J. (2015). Building Better Universities: Strategies, Spaces, Technologies. New York, London: Routledge.

Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V. (2013). Die Hochschule zum Lernraum entwickeln: Empfehlungen der DINI-Arbeitsgruppe „Lernräume“. Kassel: Kassel University Press.

Dingfeld, K., Fricke, L. & Vergöhl, F. (2020). Lehr- und Lernräume für Studierende gestalten. In R. Stang & A. Becker (Hrsg.): Zukunft Lernwelt Hochschule. Perspektiven und Optionen für eine Neuausrichtung (S. 188-193). Berlin, Boston: De Gruyter Saur. doi: 10.1515/9783110653663

Jordan, E. & Ziebell, T. (2009). Learning in the Spaces: A Comparative Study of the Use of Traditional and New Generation Library Learning Spaces by Various Disciplinary Cohorts. In The University of Queensland (Hrsg.): Next Generation Learning Spaces. St. Lucia: The University of Queensland.

Ninnemann, K., Rózsa, J. & Sutter, C. (2020). Zur Relevanz der Verknüpfung von Lernen, Raum und Organisation. In R. Stang & A. Becker (Hrsg.): Zukunft Lernwelt Hochschule. Perspektiven und Optionen für eine Neuausrichtung (S. 176-187). Berlin, Boston: De Gruyter Saur. doi: 10.1515/9783110653663

Oblinger, D.G. (Hrsg.) (2006). Learning Spaces. Louisville: Educause.

Petschenka, A., Stang, R., Becker, A., Franke, F., Gläser, C., Weckmann, H.-D. & Zulauf, B. (2020). Die Zukunft der Lernwelt Hochschule gestalten. Ein Baukasten für Veränderungsprozesse. In R. Stang & A. Becker (Hrsg.): Zukunft Lernwelt Hochschule. Perspektiven und Optionen für eine Neuausrichtung (S. 213-256). Berlin, Boston: De Gruyter Saur. doi: 10.1515/9783110653663

Wertz, I. (2020). Zukunftsorientierte Lernräume: Kompetenzorientierung im Fokus. Hannover: HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

Good-Practice-Beispiele:

... im Internet
  • Das KIT bemüht sich, das Angebot an Arbeitsplätzen und Services so zu erweitern, dass für alle Studierenden eine gute Lernumgebung entsteht. Dafür wird zurzeit das Projekt „Lernraum-Entwicklung am KIT“ durchgeführt [1].
  • Lernzentrum an der FH Bielefeld mit unterschiedlichen Lern-Settings und vielfältiger Ausstattung [2].
  • Die Lernbereiche der verschiedenen Fachbereiche der Technischen Universität Kaiserslautern sind sehr vielfältig und verschieden ausgestattet [3].
  • Die O.A.S.E. ist Raum für Austausch, Begegnung und ein Zentrum des Lernens an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hier finden Studierende eine attraktive zeit- und bedarfsgemäße Lern- und Arbeitsumgebung auch Abends und am Wochenende. Hauptmerkmal der O.A.S.E. sind die Studienräume und Lernbereiche, in denen Studierende die Möglichkeit haben, alleine oder in Gruppen in ruhiger Atmosphäre zu lernen und zu arbeiten. Alle Räume sind mit Strom- und Netzwerkanschlüssen versehen, sodass die Möglichkeit besteht, Laptops unbeschränkt zu nutzen. Viele Räume verfügen über Interaktive Whiteboards oder Bildschirme, sodass auch Gruppen mit nur einem portablen PC gemeinsam lernen und arbeiten können  [4].

  • Lehrende und Studierende können in einem Green-Screen-Videostudio an der Heinrich-Heine-Universität ihre Kompetenzen im Bereich Audio und Video ausbauen [5].
  • Technische Universität Hamburg-Harburg: Studierenden wird eine vielfältige Lernumgebung geboten. Hierzu zählen Lern- und Forschungslabore, eine Studierendenwerkstatt, ein FabLab und ein Multimedia Lernraum [6].
  • Digitales Produktionszentrum der Hochschule für Bildende Künste Saar: Das dpz ist eine interdisziplinäre, zentrale Einrichtung der HBKSaar rund um die Bereiche "rapid prototyping", "rapid manufacturing" und "physical computing". Studierende aller Fachrichtungen können und sollen die Befähigung erlangen, bis zu einem gewissen Grad selbständig mit den Verfahren und Geräten des dpz umzugehen [7].
  • Selbstlernzentrum LEO der Universität Kassel: Die Ausstattung mit flexiblem Mobiliar ermöglicht die Gestaltung der Lernsettings nach individuellen Bedürfnissen. Neben Flächen für Gruppenarbeit und studentisches Selbstlernen ist hier eine gastronomische Versorgungseinrichtung untergebracht, was den informellen Charakter im Erdgeschoss des LEO unterstützt und die Aufenthaltsqualität steigert [8]. 
  • Learning Center der Universität Mannheim: Ein „Raum in Raum“- Konzept wurde mittels der Einrichtung von Sitzkojen umgesetzt. Ergänzt werden die Kojen durch eine Schulungszone mit flexiblen Wänden und einen Lounge-Bereich, welcher dem Austausch und der Entspannung dient. Das Mobiliar ist größtenteils mit Rollen ausgestattet, was eine höhere Flexibilität bewirkt. Teammonitore ermöglichen eine gleichzeitige kabellose Übertragung mehrerer mobiler Endgeräte auf einen gemeinsamen Monitor. So können Lerngruppen gemeinsam Präsentationen oder Dateien bearbeiten und zwischen mobilen Geräten transferieren [9].

[1] weiterführend: https://www.bibliothek.kit.edu/cms/arbeitsplaetze-uebersicht.php

[2] weiterführend:https://www.fh-bielefeld.de/studium/lernzentrum

[3] weiterführend:https://www.ub.uni-kl.de/die-ub/bibliotheksstandorte/

[4] weiterführend:https://www.medizin.hhu.de/studium-und-lehre/oase.html

[5] weiterführend:https://www.uni-duesseldorf.de/home/universitaet/weiterfuehrend/pressebereich/pressemeldungen/news-detailansicht/article/land-nrw-foerdert-digitale-infrastruktur-an-der-hhu.html

[6] weiterführend: https://www.tuhh.de/tuhh/lehre/lerninfrastruktur.html

[7] weiterführend: https://dpz.xmlab.org/dpz-home

[8] weiterführend: https://www.uni-kassel.de/einrichtung/servicecenter-lehre/besser-studieren/leo-lernort

[9] weiterführend: Wertz, I. (2020). Zukunftsorientierte Lernräume: Kompetenzorientierung im Fokus. Hannover: HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

Steckbrief Fachhochschule Bielefeld

Steckbrief Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Steckbrief Hochschule der Bildenden Künste Saar

Steckbrief Technische Universität Hamburg

Steckbrief Technischen Universität Kaiserslautern

Steckbrief Karlsruher Institut für Technologie

Steckbrief Universität Kassel

Steckbrief Universität Mannheim

Tipps/Handlungsempfehlungen: 

... zur Good Practice
  • Umgestaltung von Bestandsräumen
    • Architekt mit in die Umgestaltung einbeziehen
    • Zonierung (laut/leise/Sozialform) berücksichtigen
    • digitale Unterstützung (PC's) anbieten
    • Flexibilität der Austattung/Möblierung berücksichtigen
    • Vielfalt der Austattung/Möblierung einbringen
    • elektronische Buchungsmöglichkeit anbieten
    • Möbel müssen robust sein (einen Abschreibungszyklus überdauern)
    • Laufräder wurden angeschafft, um "bewegtes Lernen" zu ermöglichen
  • Konzeption von Selbstlernarealen
    • analoge Unterstützung anbieten (Flipcharts/Moderationskoffer/ Metaplanwände/...)
    • Flexibilität der Möblierung: Tische sind passend zur Gruppengröße kombinierbar
    • Zonierung: Einzelarbeitsplätze räumlich trennen
    • 24/7 Öffnungszeiten für Selbstlernareale anbieten
    • Trennwände anbieten (Raum im Raum- Lösungen)
    • genügend Anschlüsse (Strom/Netzwerk) anbieten
    • Nutzendenverhalten beobachten: Welche Austattung wird gut angenommen, welche abgelehnt?
  • Gruppenarbeitsräume in der BIbliothek optimieren
    • Flexibilität der Möblierung: Studierende können sich ihren Platz selber zusammenstellen
    • Analoge Unterstützung: Whiteboards, Flipcharts und Moderationswände anbieten
  • Unterstützung auf Fakultäts-/Fachbereichsebene
    • Fakultäts-/Fachspezifische Ausstattung
    • mobile White- und Pinnboards
    • Hochschulweites digitales Buchungssystem für die Räume