Die Lernwelt Hochschule ist in Bewegung. Darauf muss auch die Organisation Hochschule reagieren. Einerseits tragen Regierung, Gesellschaft und Wirtschaft Anforderungen in die Hochschule hinein, auf die sie reagieren muss. Andererseits spielen Einflüsse wie der Shift from Teaching to Learning, die Digitalisierung und die Ausrichtung zur kompetenzorientierten Lehre eine große Rolle, wenn es darum geht zukunftsfähige Hochschulen zu gestalten und zu steuern. Unter der Perspektive der Studierendenorientierung als Gestaltungsmittel zur Erreichung der Kompetenzorientierung stellt sich die Frage, wie welche Prozesse und Strukturen miteinander verwoben werden können und müssen, um agil und flexibel agieren zu können und welche Elemente und Organe diese Entwicklung stützen können. Das Forschungsprojekt Lernwelt Hochschule (www.Zukunftlernwelthochschule.de)hat den Ist-Zustand erhoben und Good-Practice-Beispiele zusammengetragen, die nun hier vorgestellt werden.
Das Bundesministerium hat diverse Projekte zur Entwicklung der Hochschullandschaft ausgeschrieben. Hierzu zählen die Exzellelenzinitiative[1], die Programmpauschale[2] oder auch Bund-Länder-Programme wie der Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken (Nachfolger des Hochschulpakts)[3], der Qualitätspakt Lehre[4], der mit dem Programm Innovation in der Hochschullehre weiterverfolgt wird, oder auch der Wettbewerb Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen[5]. Ebenso planen Bund und Länder eine Organisationseinheit, die sich der Innovation in der Hochschullehre annimmt [1] https://www.dfg.de/foerderung/exzellenzstrategie/index.html [2] https://www.bmbf.de/de/dfg-programmpauschale-513.html [3] https://www.gwk-bonn.de/themen/foerderung-von-hochschulen/hochschulpakt-zukunftsvertrag/ |